Jod – Ohne geht es nicht!

Wofür brauchen wir Jod?

Das Spurenelement Jod wurde in der Eiszeit ins Meer gespült und kommt fast nur noch dort vor. Berichten zufolge wurden bereits 1.500 vor unserer Zeitrechnung Menschen mit Kropf mittels Asche von Meeresschwämmen oder Seetang behandelt. Aber erst Ende des 19. Jahrhunderts konnten Wissenschaftler nachweisen, dass es wirklich Jod ist, das die Schilddrüse dringend braucht.

Jod wird für die Produktion von Hormonen in der Schilddrüse benötigt. Die beiden wichtigsten Schilddrüsenhormone sind Trijodthyronin (T3) und Tetrajodthyronin/Thyroxin (T4). Beide bestehen zu einem Großteil aus Jod. Diese Hormone sind unverzichtbar für Wachstum, Knochenbildung und die Entwicklung des Gehirns, besonders in der vorgeburtlichen Phase sowie bei Säuglingen und Kindern, da sie die Entwicklung des Kindes hinsichtlich des Größenwachstums beeinflussen.

Etwa 70 bis 80 Prozent des aufgenommenen Jods werden in der Schilddrüse verbraucht. Ist nicht ausreichend Jod verfügbar, produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone. Gerät der Hormonhaushalt aufgrund eines Jodmangels durcheinander, werden zahlreiche Stoffwechselprozesse beeinträchtigt. Der gesamte Organismus kann dabei aus dem Gleichgewicht geraten.

 

In welchen Lebensmitteln ist Jod enthalten?

Deutschland ist aufgrund des geologischen Ausgangsgesteins der Böden ein Jodmangelgebiet. Deswegen weisen Trinkwasser, Böden und landwirtschaftliche Erzeugnisse in den meisten Regionen Deutschlands nur sehr geringe Gehalte auf. Das lebenswichtige Spurenelement kann nicht vom Körper selbst produziert werden, sondern muss über die Nahrung zugeführt werden. Hauptsächlich kommt es in Meeresalgen, Muscheln und Seefischen vor. Daher ist Jod als Nahrungsergänzungsmittel vor allem auch für Menschen wichtig, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

 

Auch wird Jod heutzutage gern dem Speisesalz zugesetzt. Bei einem Jodgehalt zwischen 15 und 25 mg Jod je Kilogramm Speisesalz versorgen 3 g Jodsalz den Körper mit ungefähr 80 µg Jod, also etwa einem Drittel der empfohlenen Jod-Tagesmenge.

Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln ist der Jodgehalt von Algen und Seefisch entsprechend hoch. Organische Jodverbindungen lassen sich aus Meeresalgen (19 Gramm Jod je kg Trockenmasse), Tangen und Schwämmen (bis zu 14 Gramm Jod je kg Trockenmasse) isolieren.
Früher sammelte man die durch die Flut an den Strand angeschwemmten Tange ein und verbrannte sie. Die Asche enthielt etwa 0,1-0,5 % Jod.

Was passiert bei Jodmangel?

Die Deutsch Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Aufnahme von etwa 150-200 µg Jod am Tag. Schwangere und Stillende haben einen etwas höheren Bedarf von etwa 230-260 µg pro Tag. Das wirkt eigentlich sehr wenig, doch schaffen es trotzdem die meisten Menschen in Deutschland nicht, diese Menge aufzunehmen. Obwohl der Jodbedarf so gering ist, sind die Mangelerscheinungen umso weitreichender, da Jod ein Spurenelement ist, das auf zahlreiche Organe einen erheblichen Einfluss hat.

So kann ein Jodmangel zu einer verminderten Leistung des Gehirns, Fehlfunktionen der Schilddrüse, Entwicklungsstörungen bei Babys und bei Kindern zu Schwerhörigkeit, Kleinwuchs und geistigen Defekten führen. Bei lang anhaltendem Jodmangel kann es auch zu Kropfbildung kommen. Die Schilddrüse versucht das Jod Defizit auszugleichen, indem sie sich vergrößert. Diese Vergrößerung ist auch von außen sichtbar und kann unter Umständen sogar zu Schluckstörungen führen.

Was passiert bei Jodüberdosierung?

Vor allem bei einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse sollte man vorsichtiger bei der Aufnahmen von Jod sein. Gesunde Menschen hingegen sollte kein Risiko haben, zu viel Jod zu sich zu nehmen, da die meisten Menschen in Deutschland einen Mangel an Job haben. Liegt die Jodzufuhr über längere Zeit bei über 1000 µg Jod pro Tag, können folgende Krankheiten entstehen: Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditis und eine akute Blockade der Jodaufnahme in die Schilddrüse.

Warum Jod aus der KelpAlge?

Kelp ist eine Braunalge mit mindestens 30 Unterarten. Sie enthält 3.000 bis 11.000 µg/g Jod (je nach Ernteregion). Unsere Kapseln decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen zu 67%. Neben Jod enthält die Kelp Alge aber noch viele weitere wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Vitamin A, B1, B3, B5, B6, B9, B12 C und E sowie Zink.

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