Vitalpilze – kleine Helfer aus dem Wald

Vitalpilze haben eine mehr als tausendjährige Tradition in den asiatischen Heilkünsten. Unabhängig voneinander fanden sie in Japan, China und Indien Anwendung.

Unser Vitalpilz Komplex enthält fünf der bekanntesten sogenannten Heilpilze: Reishi, Cordyceps, Shiitake, Auricularia und Hericum. Alle Pilze haben kleine aber feine Unterschiede. Zusammen bilden sie einen wunderbaren Komplex aus natürlichen Hilfsmitteln für den ganzen Körper.

Reishi

In China ist Reishi ein Symbol des Glückes und der Unsterblichkeit, er wird auch als „Pilz des ewigen Lebens“ bezeichnet. Es gibt kaum einen anderen Heilpilz, der so vielseitig einsetzbar ist wie dieser. Er wir seit etwa 4.000 Jahren für Heilzwecke genutzt. Im Deutschen wird er auch „goldener Lackporling“ genannt. Er kommt weltweit vor und wächst hauptsächlich auf Laubbäumen. Reishi zählt nicht zu den Speisepilzen, er wird vorwiegend in Pulverform als Extrakt in Kapseln aufgenommen.

 

 

Reishi enthält zwei wichtige Wirkstoffe: Polysaccharide und Triterpene, die zur Familie der sekundären Pflanzenstoffe gehören.  In der traditionellen chinesischen Medizin wird Reishi bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt.

Cordyceps

Cordyceps enthält vier wichtige Wirkstoffe:

  • Als Nucleoside bezeichnet man komplex aufgebaute Moleküle die aus einem Zuckerbestandteil und einem Basenanteil bestehen. Sie sind die Bausteine des Erbmoleküls DNA. Der Cordyceps enthält unter anderem Inosin und Cordycepin. Sie sind an vielen zellphysiologischen Prozessen beteiligt.
  • Spezielle Beta-Glukane und Galactosaminoglykane spielen eine wichtige Rolle für die Wirkung des Cordyceps. D
  • Sterole, z.B. das Ergosterol, besitzen die gleiche Grundstruktur wie Cholesterin und sind an einer unüberschaubaren Palette von pharmakologisch interessanten Wirkungen beteiligt.
  • Zuletzt sei noch auf besondere Eiweißverbindungen, wie z. B. Cyclopeptide hingewiesen.

Shiitake

Von den wirkungsvollsten Heilpilzen ist der Shiitake weit verbreitet und mittlerweile auch in Europa sehr bekannt, da er seit einiger Zeit in Supermärkten als schmackhafter Speisepilz angeboten wird. Er wird auch als König unter den Pilzen betrachtet.

Generell ist der Shiitake auch ein sehr beliebter Speisepilz – besonders beliebt bei Vegetariern und Veganern. Zum einen dank seiner B-Vitamine, zum anderen da er Ergosterol, die Vorstufe von Vitamin D, enthält, das sonst vor allem in Fleisch zu finden ist.

 

 

 

Der Shiitake enthält zwei wichtige Wirkstoffe: Eritadenin und Polysaccharide.

  • Eritadenin ist ein Derivat der Purinbase Adenin.
  • Lentinan ist ein hochmolekulares Polysaccharid, das vorwiegend klinisch als Immunthera­peuti­kum bei Tumorpatienten eingesetzt wird, da es die Immunantwort aktiviert und hemmend auf das Wachstum von Tumoren wirkt. So ist der Shiitake-Pilz oft eine Unterstützung  für Patienten, die sich noch nicht in einer schulmedizinischen Behandlung befinden. Außer dem Lentinan enthält der Shiitake noch andere Polysaccharide, die antikanzerogen und immunregulativ wirken. So können die ß-Glykane (Polysaccharide) des Shiitake auch körpereigene antioxidative aktivieren. Dies ist bei der Entgiftung und zum Schutz vor Zellschäden und Entzündungen sehr wichtig.

Auricularia – Mu Err

Der Heilpilz Auricularia, auch genannt Mu Err, Judasohr oder chinesische Morchel, ist seit 1500 Jahren ein beliebter Speisepilz in Asien und gleichzeitig ein wichtiger Heilpilz. Der Auricularia wächst an absterbenden Sträuchern des Holunderbaumes oder auch an anderen Laubhölzern wie Buche oder Weiden.

 

Der Auricularia besitzt bemerkenswerte Inhaltsstoffe. Nachgewiesen wurden bereits wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, Spurenelemente wie Eisen und Silizium, mehrere Vitamine der B-Gruppe, Glykoproteine, Polysaccharide und sekundäre Bioaktivstoffe. Zudem gibt es eine Vielzahl von Studien, die sich mit den Wirkungen des Mu Err Pilzes beschäftigen.

Hericum – Yamabushitake

Der Yamabushitake ist auch unter dem Namen Löwenmähne, Igelstachelbart, Affenkopfpilz oder Hericum Erinaceus bekannt. Seinen Namen „Löwenmähne“ erhält er, da er ca. 3 cm lange weiche Stachel besitzt, die über den ganzen Fruchtkörper verteilt sind. Dadurch sieht er aus wie ein zotteliges Tier. Der Yamabushitake wächst in Ostasien, Nordamerika und Nordeuropa und bevorzugt die Wunden älterer oder bereits abgestorbener Bäume wie Buchen, Eichen und manchmal auch Obstbäumen.

 

Der Hericum enthält mehr als 30 verschiedene bioaktive Stoffe, unter anderem Mineralien wie Kalium, Zink, Eisen, Selen, alle wichtigen Aminosäuren, und verschiedene Arten von Polysacchariden und Polypeptiden.

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