Vitamin D3 + K2: eine perfekte Kombination

Die beiden Vitamine D3 und K2 sind eine perfekte Kombination  –  deshalb haben wir diese beiden in einem handlichen Spray zusammen gebracht.

 

Warum Vitamin D3?

Vitamin D ist eines von zwei Vitaminen, das der Körper selbst produzieren kann – aber nur unter der Einwirkung von Sonnenlicht und Wärme – man nennt es daher auch das „Sonnen-Vitamin“. In der Haut reagiert ein Verwandter des Cholesterins mit der UV-Strahlung und Vitamin D entsteht. Aber natürlich kann Vitamin D auch über die Nahrung aufgenommen werden.

Vitamin D ist wichtig für den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel: Mithilfe von Vitamin D kann der Körper ein Protein bilden, das Kalzium binden dann. Dieses Protein sorgt dann dafür, dass Kalzium aus der Nahrung entzogen und dem Körper zugeführt werden kann. Wenn der Körper viel Kalzium zur Verfügung hat, kann es vermehrt in die Knochen eingebaut werden – so wachsen starke Knochen. Daher galt Vitamin D bisher vor allem als Knochenstärker.

 

Warum Vitamin K(2)?

Während das Vitamin D sehr bekannt ist, ist das Vitamin K vielen ein Rätsel. Zur Gruppe der K-Vitamine gehören hauptsächlich vier Stoffe natürlichen und syntethischen Ursprungs: das größtenteils in Pflanzen vorkommende Vitamin K1, das von Bakterien gebildete Vitamin K2 sowie die synthetisch hergestellten Verbindungen Vitamin K3 und K4. Das natürliche Vitamin (K1 und K2) wird in der Leber, der Niere, den Nebennieren, der Lunge und dem Knochenmark gespeichert, die synthetischen Formen (K3 und K4) verteilen sich im gesamten Körper und werden schneller wieder ausgeschieden.

Eine der bekanntesten Funktionen des Vitamin K ist die Beteiligung an der Blutgerinnung, also z. B. bei kleinen Verletzungen die Blutung durch Bildung eines Grinds zu stoppen. Daher neigen auch Menschen mit einem Vitamin K Mangel zu starken Blutergüssen. Wichtig ist das Vitamin K aber auch für die Bildung von Enzymen, die für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen verantwortlich sind und ist damit für den Transport von Kalzium zu Knochen und Zähnen. Und es sorgt dafür, dass Kalzium nicht an die falschen Stellen gelangt: Vitamin K verhindert, dass das Kalzium in der Nieren oder im Herzen bleibt, wo es ernsthafte Probleme verursachen könnte.

Über die Nahrung nehmen wir Vitamin K vor allem in der Form Phyllochinon auf, das vor allem in grünem Blattgemüse vorkommt. Vor allem Grünkohl, Spinat, Blattsalat aber auch Kohl, Petersilie und Avocado enthalten Vitamin K. Außerdem produzieren unsere Darmbakterien Vitamin K in der Form Menachinon. Inwiefern diese Form zu unserer Vitamin K Versorgung beiträgt, ist noch nicht nachgewiesen. Ein bekanntes Gericht aus Japan mit einem hohen Gehalt an Vitamin K ist „Natto“: ein klebriges, stinkendes Gericht aus fermentierten Sojabohnen, das die Japaner zum Frühstück essen.

 

Kalzium – und was es mit Vitamin D3 und K2 zu tun hat

Kalzium ist neben Magnesium der bekannteste Mineralstoff – und mengenmäßig im menschlichen Körper der Wichtigste. Etwa 99% des Kalziums im menschlichen Körper befindet sich in den Zähnen und den Knochen – und ein Kalziummangel kann zu brüchigen Knochen, Osteoporose und ausfallenden Zähen führen. Kalzium ist aber auch für die gesunde Funktion von Muskeln und Nerven erforderlich und an zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt.

Aber was haben nun die Vitamine D und K mit Kalzium zu tun? Während Vitamin D die Aufnahme von Kalzium ermöglicht, sorgt Vitamin K2 dafür, dass dieses Kalzium im Körper dorthin gelangt, wo es gebraucht wird. Vitamin D kann also seine Wirkung auf die Knochen- und Zellgesundheit nicht entfalten, wenn nicht zugleich die Versorgung mit Vitamin K sichergestellt ist.

 

Daher empfiehlt es sich, Vitamin D3 und Vitamin K2 stets zusammen einzunehmen – wie in unserem handlichen Spray!